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Zeichen für den Frieden

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Die Hände in den Schoß legen, ist nicht sein Ding. Nach der viel beachteten Ausstellung „Bombenhagel auf Kaiserslautern – Unsere Stadt vor 70 Jahren“, die im vergangenen Jahr in den Räumen der Stadtmission und später im Foyer des Rathauses eine große Resonanz in der Öffentlichkeit fand, hat Karl-Richard Albus jetzt einen Ausstellungskatalog herausgegeben. Die 48-seitige Publikation im Din-A-3-Format ist ein weiterer Bestandteil des breit angelegten „Erinnerungsprojekts Kaiserslautern vor 70 Jahren“. Der Katalog enthält die Abbildungen der 40 Bildtafeln.

Bevor die Exponate im Stadtarchiv untergehen, soll der Ausstellungskatalog die Generationen weiter im Dialog über das Geschehene halten. „Super ist der Band geworden“, findet der Vorsitzende der Stadtmission. Hundert Exemplare hat er drucken und mit einer Spiralbindung versehen lassen. Dass es dem 63-Jährigen ein Anliegen ist, sich für die Gesellschaft einzusetzen und ihr etwas Gutes zu tun, spiegelt sich auch in seinem nächsten Vorhaben wider.

„Bonhoeffer-Tage“ ist das Projekt überschrieben, mit dem er an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Kaiserslautern erinnern will. „Am 20. März 1945 marschierten die Amerikaner in Kaiserslautern ein.“ Aus diesem Anlass wird am Dienstag, 10. März, 18 Uhr, im Union-Kino der Film „Die letzte Stufe“ zu sehen sein.

Der Film erzählt die Lebensgeschichte des evangelischen Theologen und Widerstandskämpfers, der in einem Konzentrationslager durch das Naziregime hingerichtet wurde. Als „Märtyrer für die Zukunft Europas“ wird Professor Peter Zimmling die Aktualität von Bonhoeffers Leben und Werk in der Stadtmission thematisieren.

„Wenn wir das Vermächtnis Bonhoeffers aufgreifen, dann, um mitten in einer heillosen Welt Zeichen der Hoffnung zu setzen“, sagt Karl-Richard Albus. „Ein Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit.“ 70 Jahre Frieden seien ein großes Geschenk. Parallel zu den Vorbereitungen arbeitet der frühere Elektro-Ingenieur zusammen mit Max Laveuve, dem pensionierten Schulleiter des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, an einer Buchdokumentation, die Berichte aus zehn Werkstattgesprächen mit Zeitzeugen über das Ende des Zweiten Weltkrieges enthalten wird.

Sie soll am 8. Mai, dem Datum der Kapitulation der Wehrmacht und dem Kriegsende in Europa vor 70 Jahren, erscheinen. Was Karl-Richard Albus zu allem bewegt, ist der Dreiklang „Erinnern an Gestern – Aktiv im Heute – Gestalten für Morgen.“

Joachim Schwitalla (in: Die Rheinpfalz – Pfälzische Volkszeitung – Nr. 36, Donnerstag, den 12. Februar 2015, Seite 13)

Der Ausstellungskatalog ist beim Friseur Salon Steitz (Kaiserslautern, Pariser Str. 37) für 15,00 € erhältlich.

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      Die Hände in den Schoß legen, ist nicht sein Ding. Nach der viel beachteten Ausstellung „Bombenhagel auf Kaiserslautern – Unsere Stadt vor 70 Jahren“, die im vergangenen Jahr in den Räumen der Stadtmission und später im Foyer des Rathauses eine große Resonanz in der Öffentlichkeit fand, hat Karl-Richard Albus jetzt einen Ausstellungskatalog herausgegeben. Die 48-seitige Publikation im Din-A-3-Format ist ein weiterer Bestandteil des breit angelegten „Erinnerungsprojekts Kaiserslautern vor 70 Jahren“. Der Katalog enthält die Abbildungen der 40 Bildtafeln.
      Bevor die Exponate im Stadtarchiv untergehen, soll der Ausstellungskatalog die Generationen weiter im Dialog über das Geschehene halten. „Super ist der Band geworden“, findet der Vorsitzende der Stadtmission. Hundert Exemplare hat er drucken und mit einer Spiralbindung versehen lassen. Dass es dem 63-Jährigen ein Anliegen ist, sich für die Gesellschaft einzusetzen und ihr etwas Gutes zu tun, spiegelt sich auch in seinem nächsten Vorhaben wider. „Bonhoeffer-Tage“ ist das Projekt überschrieben, mit dem er an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Kaiserslautern erinnern will. „Am 20. März 1945 marschierten die Amerikaner in Kaiserslautern ein.“ Aus diesem Anlass wird am Dienstag, 10. März, 18 Uhr, im Union-Kino der Film „Die letzte Stufe“ zu sehen sein. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des evangelischen Theologen und Widerstandskämpfers, der in einem Konzentrationslager durch das Naziregime hingerichtet wurde. Als „Märtyrer für die Zukunft Europas“ wird Professor Peter Zimmling die Aktualität von Bonhoeffers Leben und Werk in der Stadtmission thematisieren. „Wenn wir das Vermächtnis Bonhoeffers aufgreifen, dann, um mitten in einer heillosen Welt Zeichen der Hoffnung zu setzen“, sagt Karl-Richard Albus. „Ein Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit.“ 70 Jahre Frieden seien ein großes Geschenk. Parallel zu den Vorbereitungen arbeitet der frühere Elektro-Ingenieur zusammen mit Max Laveuve, dem pensionierten Schulleiter des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, an einer Buchdokumentation, die Berichte aus zehn Werkstattgesprächen mit Zeitzeugen über das Ende des Zweiten Weltkrieges enthalten wird. Sie soll am 8. Mai, dem Datum der Kapitulation der Wehrmacht und dem Kriegsende in Europa vor 70 Jahren, erscheinen. Was Karl-Richard Albus zu allem bewegt, ist der Dreiklang „Erinnern an Gestern – Aktiv im Heute – Gestalten für Morgen.“ Joachim Schwitalla (in: Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 36, Donnerstag, den 12. Februar 2015, Seite 13) Der Ausstellungskatalog ist beim Friseur Salon Steitz (Kaiserslautern, Pariser Str. 37) für 15,00 € erhältlich.

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